Die Warnung vor einem toten Christentum (1. Samuel 4) – Predigt von Erwin Hohlheimer
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So, schönen guten Morgen auch von meiner Seite. Freut mich, dass ich wieder hier sein kann. Und die Zeit rennt. Das letzte Mal war ich hier im November 2023. Kann man sich das vorstellen? Zwei Jahre, drei Monate vorbei. Also, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber die Zeit rast. Sie hat Geschwindigkeit aufgenommen. und vorhin hat jemand zu mir gesagt, es geht nach oben nach Hause. Aber für euch Kinder ist wichtig, es geht nach Hause. So, lasst uns zusammen aufschlagen, das erste Buch Samuel, Kapitel 4. Die Wiederholung sagt, der Römer ist die Mutter des Lernens. Also was man wiederholt, bleibt irgendwann doch mal hängen. Mehr oder weniger. Wir werden uns mal das Kapitel anschauen. Dann werde ich erst einen kleinen Überblick geben, noch mal zur Erinnerung, wo es herkommt, wie die Zusammenhänge waren. Und dann gucken wir uns mal das Schwert und den Stuhl, die Holzlade und dann den Geist an. Und das Wort Samuels, Kapitel 4, Vers 1, erging an ganz Israel. Und Israel zog aus in den Kampf den Philistern entgegen und lagerte sich bei Ebeneser. Die Philister aber hatten sich bei Affek gelagert. Und die Philister stellten sich in Schlachtordnung auf gegen Israel. Als aber der Kampf sich ausbreitete, wurde Israel von den Philistern geschlagen und sie erschlugen aus den Schlachtreihen im Feld etwa 4.000 Mann. Und als das Volk ins Lager zurückkam, da sprachen die Ältesten von Israel, warum hat uns der Herr heute vor den Philistern geschlagen? Lasst uns die Bundeslade des Herrn von Silo zu uns herholen, so wird er in unsere Mitte kommen und uns aus der Hand unserer Feinde retten. Und das Volk sandte nach Silo und ließ die Bundeslade des Herrn der Herr scharen, der über den Cherubim thront, von dort holen. Und die beiden Söhne Elis, Hoffni und Pinhas waren dort bei der Bundeslade Gottes. Und es geschah, als die Bundeslade des Herrn in das Lager kam, da jauchzte das ganz Israel mit großem Jauchzen, sodass die Ehre erbebte. Als aber die Philister den Schall dieses Jauchzens hörten, sprachen sie, was bedeutet der Schall eines so großen Jauchzens im Lager der Hebräer? Und sie erfuhren, dass die Lade des Herrn in das Lager gekommen war. Da fürchteten sich die Philister, denn sie sprachen, Gott ist in das Lager gekommen, und sie sprachen, wehe uns. Denn so etwas ist bisher noch nie geschehen. Wehe uns! Wer wird uns von der Hand dieser mächtigen Götter erretten? Das sind die Götter, welche die Ägypter in der Wüste mit allerlei Plagen schlugen. So seid nun tapfer und erweist euch als Männer, ihr Philister, damit ihr den Hebräern nicht dienen müsst, wie sie euch gedient haben. Seid Männer und kämpft. Da kämpften die Philister. Und Israel wurde geschlagen und jeder floh in sein Zelt und die Niederlage war sehr groß, da aus Israel 30.000 Mann Fußvolk fielen. Und die Lade Gottes wurde weggenommen und die beiden Söhne Elis, Hoffni und Pinnas kamen um. Da lief ein Benjaminiter aus den Schlachtreihen weg und kam am selben Tag nach Silo. Seine Kleider waren zerrissen und Erde war auf sein Haupt gestreut. Als er hineinkam, siehe, da saß Eli auf dem Stuhl an der Seite des Weges und hielt Ausschau. Denn sein Herz bangte um die Lade Gottes. Als nun der Mann in die Stadt kam und Bericht brachte, da schrie die ganze Stadt auf. Und als Eli das laute Geschrei hörte, fragte er, was ist das für ein Lärm? Da kam der Mann schnell und berichtete es Eli. Eli aber war 98 Jahre alt und seine Augen waren starr, sodass er nicht mehr sehen konnte. Aber der Herr sprach zu Eli, ich komme vom Schlachtfeld, ich bin heute vom Schlachtfeld geflohen. Er aber sprach, wie steht die Sache, mein Sohn? Da antwortete der Bote und sprach, Israel ist vor den Philistern geflohen und das Volk hat eine große Niederlage erlitten und auch deine beiden Söhne Hofni und Pinias sind tot und die Lade Gottes ist weggenommen. Als er aber die Lade Gottes erwähnte, fiel Eli rückwärts vom Stuhl neben dem Tor und brach das Genick und starb, denn er war alt und ein schwerer Mann. Er hatte aber Israel 40 Jahre lang gerichtet. Aber seine Schwiegertochter, die Frau des Pinjas, stand vor der Geburt. Als sie nun das Geschrei hörte, dass die Lade Gottes weggenommen und ihr Schwiegervater, ihr Mann, tot seien, da sank sie nieder und gebar, denn es überfielen sie ihre Wehen. Als sie aber im Sterben lag, sprach die Frauen, die neben ihr standen, »Fürchte dich nicht, du hast deinen Sohn geboren!« Aber sie antwortete nichts und beachtete es nicht. Und sie nannte den Knaben Icabod und sprach Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen weil die Lade Gottes weggenommen worden war und wegen ihres Schwiegervaters und ihres Mannes Und sie sprach wiederum, die Herrlichkeit ist von Israel gewichen, denn die Lade Gottes ist weggenommen. Lasst uns noch beten. Herr Jesus, wir danken dir für dein heiliges Gotteswort. Wir danken dir, dass wir deinen Geist haben, der uns in deine Wahrheit führt, uns diese Wahrheit aufschließt, soweit du es willst. Und du mögest uns reden und hören schenken. Amen. Ja, was war geschehen? Ihr habt es jetzt selbst gelesen. Aber lasst uns einen Sprung nach Richterbuch Kapitel 21 machen. Das ist ja die unmittelbare Fortsetzung von dieser Richtergeschichte oder diesen Richterbegebenheiten, diesen siebenfachen Abfall und siebenfachen Gnaden erweisen Gottes. Richter, ja, der Inhalt ist die Gnade Gottes. Gott hilft immer wieder auf, obgleich so oft gefallen wird. Für uns eine schöne Sache, aber gleichzeitig eine Warnung, nämlich der letzte Vers, Vers 25 im Richter 21. Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen, ich füge hinzu, eigenen Augen. Und wisst ihr, diesen Spruch, jeder tat, was recht war in seinen eigenen Augen, in seinen Augen, der führt uns gedanklich dorthin, wo der Epheserbrief uns erklärt, dass in den Söhnen des Ungarsams, in unserem Fleisch, dort herrschte die Begierden und Lüste, die vom Satan in uns gelegt waren. Und dort wollten wir den Willen des Fleisches tun. So ist es auch heute noch. Auch wir als Gläubige, die den Geist Gottes haben, fühlen und empfinden in unserem Fleisch, also in unserem alten Wesen, vielleicht manchmal ein bisschen besser erklärt, in diesem alten Wesen so ein Gefühl der Freiheit, so ein Gefühl des Eigenwillens. Ich mache, was ich gerade so doch gerne tun würde. und wenn du mal in dein Herz hineinschaust, also in dein altes Wesen hineinblickst, wirst du erkennen, dass dort nichts, aber auch gar nichts von Gott ist. Und deswegen trifft es uns manchmal, wenn Gott uns aufzeigt, hör mal, du tust doch eh, was du willst. Du hältst dich auch sowieso nicht an die Schrift, So dass dann manchmal, ich betone manchmal, weil der Lerneffekt ist ja unterschiedlich, früher oder später kommt man dann schon zu den Erkenntnissen, dass man dann sagt für sich, stimmt Herr, von meinem Fleisch her will ich nicht gehorchen. Aber da du mich von Neuem geboren hast und da ich den Geist Gottes in mir trage, der mich zum Tempel des Heiligen Geistes gemacht hat, will ich gehorchen. und dann beginnt der Kampf und der Streit und das wisst ihr selber. Und das ist das untrügliche Kennzeichen eines Gotteskindes, in dem es erkennt, was in seinem Fleische ist, nämlich gar nichts Gottes. Und so haben wir in 1. Samuel eine Fortsetzung dieses, ja, manch ein Mann des Glaubens hat mal gesagt, das ist die Beschreibung des Sendschreibens an Sardes. Und Sartes ist ja gekennzeichnet, ich weiß, sagt der erhabene und auferstandene Herr, dass du lebst. Ich weiß, dass du lebst, aber du bist tot. Ich weiß, dass du lebst, aber geistig bist du tot. Du bist unempfindsam geworden für mein Wort und meine Anweisungen. Aber es gibt ein paar Ausnahmen, geht es dann weiter in Sartes, die nicht ihre Kleider besudelt haben. und sie sind es wert und sie werden gerettet. Und das beschreibt tatsächlich die ganze Welt. Es beschreibt nicht nur die Welt, in der Gläubige wohnen, es beschreibt auch zum Teil die Gemeinde. Und natürlich jetzt in erster Linie hier dieses israelitische Volk. Ja, es gab ein paar Ausnahmen. Elkanah zum Beispiel, Hannah, das waren gläubige Leute. Aber die Masse, die Masse des jüdischen Volkes, die lebten zwar und hat gesagt, wir sind Juden, aber eigentlich waren sie geistlich keine Juden. Und da haben wir dann diese Erhörung von Hannah, wir haben mitgekriegt, wie diese Frau gebetet hat und hat halt leider nur die Lippen bewegt. Und keine Worte äußerlich gehört gesprochen. Und der Hohepriester Eli stand dabei und dachte nicht daran dass diese Frau Flack beten k Man muss sich das mal vorstellen der hohe Priester denkt nicht daran sie k beten sondern er denkt daran bist du betrunken Und daran erkennen wir schon, wie in dem hohen Priester Eli eine Denkweise sich eingestellt hat, die es auch bei uns geben kann. Also mit anderen Worten, Eli war geprägt von Gedanken dieser Welt. Und jetzt denkt ein bisschen immer gleichzeitig in euer Leben hinein, denn die Schrift spricht nicht nur uns hier Dinge aus, die wir lesen können, sie spricht individuell in unser Herz hinein und sagt auch, wenn du redest, wenn du dich unterhältst, ist es immer nur Dinge dieser Welt, Dinge dieser Zeit oder prägen dich auch mal andere Fragen des Geistes? Prägen dich mal Fragen der Ewigkeit, prägen dich Fragen des Gebetes oder dergleichen mehr, die also aus dem Wort Gottes kommen. Wie wir mal vorhin gesagt haben, ich bin das Brot des Lebens. Ernähre ich mich von dem Brot, welcher heißt Jesus. Und da heißt es in den einen zwei Verse vorher, da heißt es dann, das Brot ist euch nicht von Mose gegeben worden, damals, das Manna. Das ist von Gott gegeben worden. Vielleicht haben sie vergessen, diese Juden, diese Israeliten, dieses außerwählte Volk, wer sie geführt hat, wer sie errettet hat, das war Gott. Das war auch nicht Mose. Und auch so müssen wir immer wieder versuchen, uns diese Dinge, die um uns herum passieren, bei dir selbst, bei anderen in der Welt, dass wir immer sehen, Gottes Handlung. und Gottes Führung und seine Gerechtigkeit, die sich erfüllt und sein Wort, das sich erfüllt, in diesem weiten Erden rund. Und wir können alle jetzt unsere Geschichten mit beitragen, wenn wir über diese derzeitige politische Welt nachdenken würden. Dann ist also nach einer gewissen Zeit Hannas Gebet erhört worden und ein Sohn ist geboren, Samuel, Gott gehört. Und wo wird dieser Sohn hingebracht? Zur Erziehung, zu Eli. In ein Haus voller, wie ich würde mal fast sagen, Gottlosigkeit. Denn die beiden Söhne, Hoffnium, Pinias, die sich dann in Kapitel 2 ihr Unwesen trieben, haben das Opfer verunreinigt, haben das rohe Fleisch gegessen und was, was haben die nicht alles gemacht, um Gott eigentlich zu reizen und herauszufordern. Und dieser Eli kriegt also jetzt die Hoheit, dieses Kind zu erziehen. Und in Kapitel 2 wird dann schon der Eli darauf hingewiesen, Achtung von Gott, nachdem er seinen beiden Söhnen nicht diese Priesterschaft entzogen hat, sondern sie nur darauf hinwies, nachdem sie also da fürchterliche Sünden begangen hatten, indem er sie ermahnte und sagte, ach nicht doch, meine Söhne, das macht man doch nicht. Es hört sich für mich fast so an wie die heutige Gesellschaft, die immer so auf Harmonie aus ist und sagt, also du darfst ja nie schimpfen. Du darfst ja nie so wirklich kritische Worte bringen. Der andere, der muss ja noch sein Gesicht wahren können. Manchmal denke ich, bin ich in China? In China ist das so, da darfst du nichts kritisieren. Da darfst du schon sagen, man könnte es ja anders machen. Aber du darfst jetzt nicht sagen, das war jetzt ein Fehler von dir, weil er verliert ja sein Gesicht, sein Ansehen, seine Ehre. Und so war das auch bei Eli. Ich will ja nicht Ihnen die Ehre rauben. Nein, das macht man doch nicht, meine Söhne. Und dann hat Gott zu ihm gesprochen und fragt in Kapitel 2, Vers 29, warum tretet ihr denn meine Schlachtopfer, Speisopfer, die ich für meine Wohnung angeordnet habe, mit Füßen? Und mit Füßen treten war ja das Elendigste, was man eigentlich machen konnte. Damals im Orient und auch heute noch, wenn man mit dem Schuh auf dich wirft, das ist das Elendigste für dich. Weil der Schuh, der ist ja voller Dreck, voller Staub und der wird auf dich geworfen. Und du ehrst, fragt Gott, oder es spricht aus diese Erkenntnis über Eli, du ehrst deine Söhne mehr als mich. Du ehrst deine Söhne mehr als ich. Und diese Aussage hat den Eli begleitet bis zu seinem Tod. Nun, dann kommen wir zu Samuel. Der Samuel wächst heran, Kapitel 3, dient dem Herrn vor Eli, wird berufen mit einem unwiderstehlichen Ruf. da habe ich mich immer gefreut, wenn Gott ruft, es kann ein bisschen dauern, bis du hörst, aber du wirst hören. Wenn Gott wirklich ruft und dich wirklich beruft, wirst du eines Tages hören und verstehen. Es hat zwar dreimal gedauert und der Eli hat es auch nicht gleich verstanden, wie auch seine Gedanken waren ja fleischlicher Art aber nichtsdestotrotz beim dritten Mal es auch er verstanden Und dann wird Samuel berufen, eine Aufgabe zu erfüllen und es war seine erste große Bewährungsprobe. Und die war nicht ohne. Aber ich muss vorweg schicken. Samuel wurde von Gott bewahrt. Richtig gehend umhüllt. Wie mit einem einem feurigen Zaun, der nicht durchdrungen werden konnte vom Bösen. Nichts von seiner Familie, von Hoffni und Pinias, von diesem gottlosen Getue, ist an diesen Samuel herangekommen. Der Junge ist aufgewachsen, bewahrt vom Herrn selbst. Und das dürfen wir uns freudig vor Augen führen lassen. Der Herr ist in der Lage, auch in den tiefsten gottlosen Zeiten, in den schlimmsten sündigen Umständen, dich und mich zu bewahren. Zu bewahren. Und zu bewahren vor Befleckung unseres Geistes. Und er sollte uns fröhlich machen, dass wir selbst in schwierigsten Umständen und Anfechtungen und listigen Anschlägen des Teufels überwinden können durch den Sohn Gottes, durch den Glauben an ihn. So ist also der Samuel aufgetragen worden, eine Schreckensbotschaft an Eli mitzuteilen. Was auf Eli, das war's. Das war's. Und die Antwort von Eli war in Kapitel 3, naja, Vers 18 am Ende. Er ist der Herr, er tue, was ihm wohlgefällt. Als ich darüber nachdachte, liebe Geschwister, was hätte uns denn dazu getrieben zu sagen? Hätten wir das einfach so hingenommen? Hätten wir einfach gesagt, naja, dann sterbe ich halt, naja. Oder hätten wir es wie David gemacht, der auch aus schrecklichen Sünden heraus einen Sohn gezeugt hat mit Bathsheba. Was hat der Samuel gemacht? Hat der David gemacht? Entschuldigung. Der David hat gefastet, hat gehofft, dass Gott in seiner Gnade sein Urteil rückgängig machen würde. Das ist geistliches Leben. Geistliches Leben ist nicht liegen zu bleiben und zu sagen, oh, ich habe ich sündig, ach, jetzt ist alles aus, jetzt bleibe ich mal liegen. Nein, geistliches Leben ist aufzustehen, wie eine Hannah zu rufen, Herr, mein Herz kommt zu dir und ich preise deinen Namen, mögest mir vergeben und wieder gnädig erscheinen. Und das tut er dann auch, denn unser Gott ist und bleibt ein gnädiger Gott. der vergibt immer, wenn du kommst mit deiner Sünde, immer ohne Ausnahme. Immer ohne Ausnahme. Für euch Kinder ganz wichtig einzuprägen, wenn euch auch mal was passiert, und es passiert euch, zunächst mal kleinere Dinge, vielleicht mit den Eltern oder unter den Schulkollegen, oder dass ihr sagt, okay, der Herr wird mir wieder vergeben und alles in Ordnung bringen. Mag sein, dass du dann mal ein bisschen dein Haupt senken musst und sagen, Papa, Mama und so, ja, das war nicht so. Ja, das war nicht so, du musst den Kopf ein bisschen senken, ja. Aber der Herr sagt, ich mache wieder alles gut, ich kann wieder mit dir neu beginnen. Immer einprägen. So, und dann kommt Kapitel 4. Nicht nur, dass es angekündigt wurde, das Gericht, sondern dass es jetzt auch vollzogen wird. Vielleicht auch noch ein kurzer Gedanke zu diesem Ankündigen und Vollziehen. Im Petrusbrief gibt es eine Begebenheit, wo die Gottlosen immer gefragt haben, wo ist denn nun das, was Gott angekündigt hat? Wo ist es denn? Nichts ist passiert. Und wenn wir manchmal sagen, der Herr kommt, dann sagen sie, wo denn? Wie lange zählt ihr das schon? Aber gedacht, ihr müsst dran denken, Der Herr verzieht nicht. Er wird nicht zu spät kommen. Er wird das, was er gesagt hat, umsetzen. Kapitel 4, Vers 1. Und die beiden Schlachteinheiten waren gegenübergestanden. Und mein erster Gedanke war, eben Eser heißt Stein der Hilfe. Die Juden standen bei Stein der Hilfe. und die Feinde gegenüber in Afek. Da hätten wir doch sagen können, jetzt erwarten wir einen Sieg, Stein der Hilfe. Denn in Kapitel 7 wiederholt nämlich Samuel diese Aussage, und sagt, Stein der Hilfe, bis hierher hat uns der Herr geholfen. Aber nicht so in diesem Fall. Ein Stein der Hilfe war nicht gegeben, denn in der Schlacht verlieren die Israeliten 4.000 Mann. Schock brach aus, unerwarteterweise. Die haben sich automatisch gedacht, wir werden immer gewinnen, nur weil wir Israeliten heißen. Denkt an Sadeus, was der Herr gesagt hat. Ich weiß, dass ihr lebt, aber ihr seid tot. Ihr habt den Namen, aber da ist kein Geist, kein Leben.
Und so treffen sie sich in Kapitel 4, Vers 3 und die Ältesten natürlich, wer sonst, sie beratschlagen und sagen, wie kann der Herr, wie kannst du uns da, das geht gar nicht. Ein interessanter Vorwurf, nicht? Wie geht das denn? Der Herr muss uns helfen. Wir schließlich sein außerwähltes Volk. Oh, wir haben eine Idee. Wir nehmen die Bundeslade. Die Bundeslade ist unsere Rettung und dann werden wir gewinnen. Gesagt, getan. Bundeslade wird genommen. Sie wird mit ins Feldlager geschleppt. Ich sage geschleppt, weil Gott es nicht befohlen hatte. Und wer trug sie auch noch oder wer war dabei? Die Obergottlosen. Hoffni und Pinias. Wie konnten sie erwarten, dass Gott jetzt hilft, wo sie doch keine Korrektur vorgenommen hatten? Dass sie wenigstens der Eli, den Hoffni und Pinias, diese beiden obergottlosen Priester, abberuft hätte. Oder er hätte gesagt, ihr nicht. Über euch gibt es ja ein Urteil. Oder hat es wieder vergessen, der Eli? Oder war er schon zu alt? Es hat mal ein schlauer Mann gesagt, wenn du manches in deinem Leben zulässt, obwohl es offensichtlich Sünde ist, wirst du irgendwann nicht mehr die Kraft haben, diese Sünde, die vielleicht wieder aufkommt, zu bekämpfen. Man sieht es bei David. Bei David nach dieser schrecklichen Tat mit der Batzeba hat er seinen Söhnen, die dann ähnliches taten, nicht mehr widerstehen können. Jedenfalls nicht mehr dauerhaft. Zurück. Die Bundeslade ist da. Jetzt müsste ich fast sagen, zwei gottlose Kampfeinheiten stehen sich gegenüber. spielt eigentlich keine Rolle. Die einen haben den Namen und sind gottlos. Und die anderen haben nicht den Namen und sind auch gottlos. Und jetzt übertrag mal, was in den Kirchen los ist. Ist es nicht oft so, dass Gottlose, die da hineinkommen, zu Gottlosen kommen, die den Namen tragen? Und wo ist der Unterschied? Sie machen dann soziale Projekte. In dem Fall jetzt nicht, sie kämpfen halt um die Macht. Ist auch viel interessanter. Man kämpft um die Macht, um den Sieg, um die Ehre. Und dann kommt die Bundeslade in Vers 5 hinein. Und ein großes Jauchzen. Und da habe ich mir dann hingeschrieben, das Geschrei der Selbstmotivation. Das werden wir schaffen. Endlich ist diese Holzkiste da. Die haben nicht gesagt, Gott ist da. Die haben gesagt, die Holzkiste ist da. Das war ja auch eine Holzkiste. Das war die Lade. Da war ein geschnitzter Cherub drauf. Die haben so zueinander geguckt, mit den Flügeln da zueinander, zwischendrin, zwischen beiden Cherub. Da hat Gott gesprochen. Aber die haben gesagt, die Lade ist da, wunderbar. Haben Sie vielleicht erinnert an Ai, wo der Joshua gewonnen hat, aber vergessen. dass Joshua damals Buße getan hat, umgekehrt und gesagt hat, was haben wir da für einen Fehler gemacht? Das war es doch. Zurück zu Gott und mit ihm beginnen. Und wenn du einen Fehler machst, steh auf und kehre zu deinem Herrn zurück. Klär die Sache und fang neu an. Das ist im ganzen Leben immer so. Und es wird nie enden, bis wir beim Herrn sind. Nie. Nun denn, sie jauchzen, die Erde erbebt. Das ist schön, dass die Erde erbebt. Im Neuen Testament lesen wir beim Sünder, der Buse tut, wie der Himmel sich freut. Aber ihr bebt die Ehre. Rauchen Trara, ich meine die Welt, die kann auch ganz schön stampfen. Und die Philister sind zunächst einmal im Vers 6 irritiert. Und da bin ich auch erschrocken über die Reaktion dieser Philister. Und da habe ich gemerkt, die sind Narren. Das sind ja ganz dumme Leute. Denn erst sagen sie, sieben, wir fürchten uns. Jetzt, ach, was ist los? Gott ist in das Lager gekommen. Und die sagen, wehe uns. Das ist doch nie passiert. Und dann nochmal, wehe uns. Und dann sagen sie in Vers 8, wer wird uns von der Hand dieser mächtigen Götter retten? Die waren doch das, die Ägypter, die Plagen. Der Mensch erkennt Halbwahrheiten. Die Halbwahrheit liegt darin, dass sie zunächst gesagt haben, wehe uns. Und im Psalm hei es dass alle Menschen sich vor Gott scheuen sollen Das war so gut erkannt Aber was sie nicht erkannt haben war im Vers 8 sie sprachen plötzlich von mächtigen Göttern und nicht von einem Gott. Jetzt erkennen sie, weh uns, da gibt es Götter, diese Halbwahrheit macht sie zu Narren. weil sie denken, mächtige Götter, Klammer auf, wir haben auch mächtige Götter, Klammer zu, das sagen sie nicht. Das denken sie sich. Eine wahre Erkenntnis in der Schrift ist doch, dass ich einerseits meinen Zustand erkenne, ich fürchte mich vor diesem Gott und zweitens diesen Gott in Wahrheit erkenne. Wer ist das? Jesus. Das ist Wahrheit und wahre Erkenntnis. Nichtsdestotrotz, wie gesagt, Halbwahrheiten sind immer ganze Lügen. Und sie meinen, jetzt sind wir besonders tapfer. Und das ist der Widerspruch. Statt dass die Menschen, die Gottlosen, auch hier die Philister, sagen, es ist doch sinnlos zu kämpfen. Es ist doch völlig ausgeschlossen zu gewinnen. Denn wie auch der Herr zu Saulus sagt, es ist die Hart, gegen den Stachel auszuschlagen. Wer schlägt gegen den Stachel aus? Wer schafft das? Wer kann denn gegen Gott wüten und gleichzeitig denken, er könnte gewinnen? Nein, sie haben ihre eigenen Götter und deswegen sind sie besonders tapfer und sie sagen, kämpft. Und was geht's? Es geht darum, dass wir nicht ihnen dienen müssen. Es geht wiederum um die Ehre, weil wenn die anderen uns dienen lassen, dann müssen wir uns beugen. Wir müssen uns dann den Kopf senken und sagen, jawohl, wir müssen gehorchen, was ihr sagt und so weiter. Der Mensch will ja nicht gehorchen, der Mensch will ja nach seinen Lüsten leben. Jeder denkt und tut, was gut ist, in seinen fleischlichen Augen. Jeder ist so von uns. kommt nur darauf an, wie viel lassen wir zu. Nichtsdestotrotz, jetzt kommt der Widerspruch in das Ganze hinein, die einen Gottlosen, die den Namen haben, aber gottlos sind, in ihren Werken auf jeden Fall, und die anderen, die sowieso gottlos sind, Toren dazu, die überhaupt nichts verstehen und gewinnen. Und gewinnen auch noch. Nochmal 30.000 Tote. Also die Niederlage war so groß. Und jetzt will ich mal einen Gedanken mit euch durchlegen auf die Hinterbliebenen der 30.000 Soldaten, die da gefallen sind. Über Mütter, über Väter, über Kinder, über die Frauen, die da zu Hause sind. Meine auch. Meine ist auch tot. Grausam. Keine Zukunft mehr. Ja, was mache ich? Die Nachbarn hat es auch erwischt. Oh weh, oh weh. Und die Kinder alleinerziehen. Wie können wir uns dann ernähren? 30.000 Mann, insgesamt 34.000 Familien vielleicht? Wir haben gar keine Ahnung, in dieser Welt, was das bedeutet, so etwas zu verlieren. Und es war damals ja nicht so, dass sie hingegangen sind, sie haben einen Antrag auf das Bürgergeld gestellt. Oder auf Krankenversicherung oder sowas. Dass du sagst, naja, wie ist mein Geld? Habe ich in Essen und Trinken? Nee, nee, da musstest du hart arbeiten. Die Frauen mussten durch, die Familien mussten zusammenhalten. Und das war auch der Grund. Hoffentlich, Pinias, komme ich gleich dazu, auch noch gestorben, lade ich auch noch weg. Aber dieser Benjaminiter im Vers 12 rennt zurück. Haupt, Erde auf der Haupt. Also vorher hat die Erde gebetet, jetzt ist es auf dem Haupt. So schnell geht das. und eigentlich ist das ja der Name Sohn des Glückes, Benjamin, Sohn des Glückes, der bringt Unglück. Und deswegen ist die ganze Stadt in Aufruhr und Entsetzen, weil sie sagt, was müssen wir jetzt erleben? Welche Zukunft haben wir noch in den einzelnen Familien? Die Ehefrau und die Kinder. Und Eli hört das natürlich auch. Ja, Eli, ja klar, 98. Und er fragt dann so, wie steht die Sache, mein Sohn? Schon väterlich, nicht? Eine schöne väterliche Aussage, die einem schon gefallen könnte. Ein weiser Mann, der seine Worte wohl wählt. Denkt daran, wie er seine Söhne gehintet hat. Er sagt, nicht doch, meine Söhne, nicht doch. Und jetzt, wie steht es, mein Sohn, wie steht es? Und der 14. Richter, 40 Jahre lang hat er das durchgeführt, blind, auf dem Stuhl sitzend, außerhalb des Tores. Tor ist ja immer die Entscheidung, wo Entscheidungen getroffen werden, wo Beratung ist. Er sitzt außerhalb dieser Sache. Ja, auf seinem Stuhl ganz bequem. Gut, vielleicht war es auch bedingt durch Altersschwäche, wissen wir nicht. Aber es war ja doch was Angenehmes zunächst einmal. Und die Lade die Lade war auch weg aber das mit den S das hat ihn scheinbar noch nicht so getroffen Ja S hat der Herr ja gesagt nicht Das ist halt tot. Hat der Herr übernommen, musste ich nichts tun. Aber die Bundeslade, die Bundeslade, als die weg, als diese Information kam, da hat sie ihn umgehauen und das Genick gebrochen. Aber ich will euch auf einen Gedanken hinweisen. Auf was hat der Mann Eli geachtet? Er hatte Sorge um die Lade. Nicht um Gott. Nicht um Gottes Ehre. Die Lade. Und er sollte uns ganz stark dazu veranlassen, in unserem Glaubensleben äußerst kritisch mit dir selbst umzugehen. Vielleicht achten wir manchmal zu sehr auf äußere Dinge des geistlichen Lebens. Formen, Formalien. Vielleicht achten wir manchmal, so wie es in den muslimischen Kreisen ist, wenn sie den Koran tragen, der darf dann nie unterhalb vom Bauchnabel getragen werden. Man achtet auf Formen, Äußerlichkeiten, anstatt auf den Geist, der da drin ist, zu hören. Vielleicht denkt man manchmal, ich habe doch ein Kapitel gelesen. Und da müsste man sich gleich fragen, hast du es auch verstanden, was du gelesen hast? Was ist entscheidend, das gelesen haben oder das verstanden haben? Oft machen es die Eltern so, das sage ich dir jetzt. Schau das Kind, hast du es auch verstanden? Ja. Deswegen, Wiederholung ist die Mutter des Lernens. Hast du es auch verstanden? Nein, Eli hatte nur Sorge um die Kiste. Um die Kasten. Ja, das war schön. Holz verziert, Hatzinholz und so weiter. Aber wir werden gleich noch was hören über die Lade. Nun, dieser Mann hat also eine verschobene Sorge gehabt, Und die war für ihn tödlich. Und er starb. Pinjas und Hoffni, Hoffni heißt ja Faust. Und Pinjas heißt Erzmund. Ich übersetze es mal. Der eine ist der Gewalttätige mit der Faust und der andere ist der Erzangeber. Der Maulheld, der Großmaul. und es beschreibt auch das, was in unseren Reihen, oder andersrum, was in deinem und meinem Fleisch sitzt. Gewalt hat, also muss nicht immer mit der Faust sein, aber Unterdrückung teilweise, Zorn, Wut und Angeberei. Angeberei. Ich bin der beste, bin der schlauste, Ich weiß am meisten, ich habe am häufigsten die Bibel gelesen. Viel mehr als ihr. Ich habe so viel gebetet. Denkt an die Pharisäer. Oh, ich war da und dort. Ich war bei den Vorträgen, ich habe das gemacht. Das wäre geistig. Und dann kommt das Fleisch und sagt, ich habe das Auto, ich fahre dieses, ich war da im Urlaub, ich habe das. Nichts dagegen, ich fahre selber im Urlaub. Aber diese selbstkritische Haltung steht uns gut an. Und ich habe immer wieder mit Gläubigen gesprochen. und dann stellen wir uns oftmals die Frage, brauchen wir das oder jenes? Gute Fragen. Und das muss uns prägen, brauchen wir das? Und dann sind diese beiden tot. Und denkt bitte an Kolosser 3, da heißt es, alle Wut, Zorn und Bitterkeit und Habsucht, welches Götzendienst sei von euch weggetan. Weg. Pinyas, Hoffni, Tod. Für uns. Die dürfen nicht mehr existieren, obwohl sie da sind. Aber in euch ist die Kraft, die Kraftwelle Gottes, der Heilige Geist, Jesus, der Herr, der alles Fleisch unter Kontrolle bringt. Der Mann stirbt, der ist schwer. Und dann kommt jetzt der geistliche Aspekt, die Frau. Die Frau von Hoffni. Sie hat zweimal gesagt, die Herrlichkeit des Herrn ist gewichen. Und man kann wörtlich übersetzen, ohne Herrlichkeit. Einfach weg. Wo ist die Herrlichkeit Gottes? Jetzt bedenkt mal, der Eli denkt an die Kiste und die Frau denkt an die Herrlichkeit Gottes, die von Israel gewichen ist. und das ist eigentlich schon sehr beschämend und da müsste man fast sagen, wir, die wir im Glauben schon weit sind, müssten vielleicht manchmal noch in uns gehen und manchmal vielleicht das eine oder andere Kind beobachten, wenn das mal betet und anders betet als wir. Ob nicht unser Gebet, die wir im Glauben reif sind und gewachsen sind, manchmal etwas lau trocken und spr geworden ist Und vielleicht fehlt manchmal das Herz das in einem gewissen Maße bei unseren Gebeten dabei ist. Und da musst du nicht viele Worte machen, sondern das Herz, wenn dabei ist, dann genügt ein paar Worte, vielleicht auch eine Herzenshaltung zu dem Herrn im Rufen. Das ist ein kleiner Hinweis für uns. Die Lade, die Holzkiste. Ich will euch sagen, sie kommt ja wieder. Kapitel 5. Sie wird ja wiedergebracht. Der Herr sorgt dafür, dass seine Ehre wiederhergestellt wird. Aber wo wird die Lade enden? Sie endet im Tempel Salomos 2. Chronik 5.5. Und danach findest du nichts mehr. nach dieser Begebenheit gibt es nochmal so eine Bet-Schemesh, von den Philistern wird es weggenommen nach Kiriat Jearim dann kommt sie noch zu den Priestern in den Knob, dann zu Salomo schon in Gibeon und dann in den Tempel Salomo und dann war es das und dann wird der zweite Tempel aufgesucht von dem römischen Feldherrn und der geht hinein in das Allerheiligste, macht die einfach da auf, diesen Vorhang und sagt, wo ist jetzt die Bundeslade? Ist ja nichts da? Ist alles leer? Was ist denn das für ein Gott, hat er gesagt. Was ist das für eine Religion? Die sind doch verrückt. Na klar, er hat nicht verstanden, dass Gott durch seinen Geist und sein Wort redet. Und deshalb hat die Bundeslade einen Typus, ein Bild auf unseren Herrn. Natürlich. Aber die Herrlichkeit des Herrn, die gewichen war, ist auch nicht mehr zurückgekehrt. Die Lade ist endgültig verloren gegangen und die Herrlichkeit des Herrn Icabod ist nicht mehr zurückgekehrt, sondern sie kehrt zurück in den Tempel des tausendjährigen Reiches. Hesekiel 43, 1-5. Jetzt könnte man sagen, die Herrlichkeit des Herrn ist dauerhaft bis zum tausendjährigen Reich von Israel gewichen. Aber wer ist dann Jesus? Wer ist Jesus? Die Herrlichkeit des Herrn ist leibhaftig auf Erden gekommen. Zu den Israeliten. Nicht in Form der Lade oder der Wolke, sondern er kam leibhaftig hierher. Er kam und hat den Menschen verkündet von Gott, ich bin das Brot des Lebens. Und ich bin es, der dafür sorgt, dass du nie mehr hungern wirst. Was haben die Juden gemacht? Was haben die Israeliten gemacht? Sie haben die Herrlichkeit des Herrn verstoßen, verworfen, gekreuzigt, angespuckt. Was wollen wir mit der Herrlichkeit Gottes? Was wollen wir mit dem? Ich habot. Die Herrlichkeit des Herrn ist gewichen. Und sie waren sogar so dreist und haben ihn ans Kreuz geschlagen. Die Herrlichkeit des Herrn. In dem die Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt. Stellt euch das einmal vor. Sie ehren mich nicht. Der letzte Punkt, der Geist. Es ist ganz wichtig zu erkennen, dass aus dieser Geschichte wir nur ableiten können, dass es bei uns so nicht ist. Bei uns ist es anders. Nachdem die Herrlichkeit Gottes leibhaftig auf Erden kam und sich für uns hingab, das werden wir dann noch gedenken, ist er ja in Herrlichkeit in der Wolke hinweggenommen worden und in den Himmel aufgefahren. und dann blickten sie hinterher, die Apostel, voller Traurigkeit. Wir blicken ja auch oft in den Himmel und sehen den Herrn nicht, glauben aber an ihn. Und da gibt es diese wunderschöne Stelle, die ein Römerbrief ist, wenn nun der Geist dessen, der Christus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt. So wird auch derselbe Geist, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, und der in euch wohnt, eure sterblichen Leiber lebendig machen. Oder, wie Petrus sagt, der Geist der Herrlichkeit ruht auf dir und mir. Der Geist der Herrlichkeit ruht auf dir und mir. Was für ein Unterschied. I kaputt. Galt für Israel. Die Herrlichkeit Gottes kehrt wieder nach Israel zurück, aber sie gehen durch die große Drangsalzeit. Die Gläubigen, die Gemeinde, die aus Juden und Heiden besteht, die Gläubigen aller Zeiten, sie haben den Geist der Herrlichkeit.
der nie weicht, der immer da ist, der unser Angeld ist für den Himmel. Dieser Geist führt uns dahin. Und wir dürfen voller Glück und Fröhlichkeit sein, dass es so kommt. Wir wollen uns noch vier Punkte zum Schluss einfach durch Fragen mal vor Augen führen lassen, was wir daraus ein bisschen lernen können. Die erste Frage ist, wenn du erkennst, diese ganzen Wunder im Neuen Testament und im Alten Testament, in den Bildern, diese Wunder, diese Krafttaten, diese Machtfülle, die der Herr Jesus hat, diese Verborgenheit im Alten Testament und diese Offenbarung seiner Herrlichkeit im Neuen Testament, kannst du dann in deinem Gebet ein Frohlocken darüber dem Herrn mitteilen? Kannst du hergehen und sagen, ich lasse jetzt mal die Bitten außen vor, weil da sind wir ja immer gleich schnell, und beten den Herrn an und sagen, Herr, wie groß musst du sein und welche Wunder hast du getan und wie konntest du an mich denken, obwohl ich es nicht verdient habe. Wie groß und mächtig ist deine Herrlichkeit, dass du die Präsidenten und Könige ein- und abgesetzt hast und das auch weiterhin tust und die Weltgeschichte schreibst. So wie ein schlauer Mann mal, ich glaube, Wiersby hieß der, gesagt hat, über diese Geschichte von Samuel. Geschichte ist seine Geschichte. Story is his story. Die Geschichte ist die, die er mit dir und mir schreibt. Und die Geschichte der Welt ist auch Gottes Geschichte. Und er hat nun mal sie so geschrieben, wie wir sie haben. Und die einzelnen Protagonisten, die Leute, die jetzt als Präsidenten da sind irgendwo auf dieser Welt, die hat er auch eingesetzt, bis er sein Werk erfüllt hat. Und dann wird er abgelöst. Dann gibt es einen neuen Präsidenten, einen neuen König, der heißt dann anders. Müssen wir uns auch nicht wundern, dass so ist. Zweite Frage. Bist du in der Lage die Dinge an den richtigen Platz zu stellen Also bist du in der Lage geistige Dinge auf die eine Seite zu stellen und die weltlichen Dinge auf die andere Und Platz meine ich Wichtigkeit Kannst du die Wichtigkeit der geistlichen Dinge und der weltlichen Dinge auseinanderhalten? Ich will nicht immer sagen, Prioritäten setzen. Das ist irgendwie, nein, setz doch einfach mal die Dinge dorthin, wo sie hingehören. Es gibt wichtige weltliche Dinge und die haben ihren Platz. Aber sie sind nie so wichtig wie die geistigen Dinge. Die haben einen höheren Platz. Also werden wir uns an den unteren Platz immer wieder bemühen, müssen arbeiten und müssen auch in Krankenhäuser gehen und dergleichen Dinge mehr. Ja, müssen wir. Aber wir müssen auch wieder weggehen und höhere Dinge beschreiben. Da ist aber das Wort Gottes, da ist das, da ist die Politik, da ist der Herr Trump, da ist aber Gott, der ihn eingesetzt hat. Übe dich darin, die Dinge an den richtigen Platz zu stellen. Drittens. Erkennst du, dass Gott dich in seiner Vorsehung und Erwählung und Glauben dich an dem Platz gestellt hat, wo du jetzt bist? Erkennst du das? Und wenn du das erkennst, weißt du auch, dass Gott allgenugsam ist und alles hat, was du brauchst. Vielleicht ist das sogar die schwierigste Sache, die es gibt. Erkennst du, dass Gott allgenugsam ist? Gut, wenn alle gesund sind und sagen, ja, natürlich ist er allgenugsam, aber lass dir mal alles anders sein. Sagst du immer, ist er allgenugsam? Na ja, ich weiß nicht, ich habe einen Mangel irgendwo. Erkennst du die Vorsehung, die Erwählung, die Platzstellung, die Gott dir gegeben hat? Und viertens, Hast du erkannt, wie Gott insgesamt immer handelt? N den Geringen gibt er Gnade und den Hochm den dem er Hast du dieses Prinzip verinnerlicht Dann ist es so, weil Gott sagt ja, wer mich ehrt, den werde ich wieder ehren. Wer meinen Vater ehrt, wer mich ehrt, den werde ich wieder ehren. Wer mich ehrt, sagt der Jesus, den wird mein Vater ehren. Und Ehre ist immer deine Ehre weggeben. Bist du in der Lage, diese Art und Weise von Gott anzunehmen, wie er Gnade schenkt? Indem du dich selbst kritisch beurteilst, deine Fehler und Schwächen ihm allein sagst, musst du dich nicht mehr demütigen vor anderen Menschen? Indem du deine Schwäche ihm darlegst, deine Unfähigkeit und Unmöglichkeit und vielleicht auch das, dass du geistig da völlig total am Ende bist, dann kannst du sicher sein, dass dann der Herr kommt und dich wieder erhebt. Sag, steh auf, wir beginnen zu zweit von Neuem. Ich glaube, dass, wenn man sich diese vier Punkte ein bisschen vor Augen führt noch, frohlocke Gott und bete ihn an über seine Wunder, weise den Dingen den rechten Platz zu der Welt dar und dem Geist dort und vermenge nicht. Guck, dass du schaust, du bist dorthin gestellt vom Herrn. Er ist allgenugsam für dich, er hat alles im Petto, was du brauchst. Und demütige dich vor ihm, sei selbstkritisch und berichte ihm, was in deinem Herzen ist, so wird er dich erhöhen zu seiner Zeit. Wir wissen, dass 1. Petrus 5 wird dich erhöhen zu seiner Zeit. Demütigt euch unter die mächtige Hand Gottes. hätten, hätten, hätten, hätten, damals in 1. Samuel 4, dann wäre, wäre, wäre vielleicht. Aber das wollte der Herr so nicht. Er wollte seine Geschichte schreiben, denn es musste aus Eli ein Ende kommen, oder Eli und seinem Dienst. Und es musste ein anderer hoher Priester dann seinen Dienst übernehmen. Und der aus, das war dann der Zadok, das dann später war, Itamar, Zadok und so weiter. Die anderen Linien waren alle weg. Nur ein Hohlpriester ging dann weiter Das war Gottes Geschichte Sie ist unab Und in Kapitel 5 6 ihr werdet es dann selber sehen Und dann werden die Juden die Israeliten viel lernen Und dann werden sie sich demütigen. Und dann rufen sie plötzlich einen Weltkönig aus. Auch ganz komisch. Ja, also letzten Endes war auch nichts gelernt. Schreibt euch das hinter die Ohren. Unser Fleisch wird nie lernen. Nie geistige Dinge. Nie. Niemals. Sondern wir müssen mit dem Geist leben. Aus dem Geist leben. Wir können nicht darauf vertrauen, unser Fleisch versteht geistige Dinge. Nein, das wird immer das eigene Weg gehen. Deswegen gibt es ja die Versuchung, nicht? Und die Angriffe. Soweit von meiner Seite. Ich bete noch mit uns. Geliebter Jesus, wir danken dir für dein heiliges Gotteswort. Und wir hoffen, dass du uns jedem Einzelnen belehrst, wie es braucht. Wir alle brauchen die Belehrung, wir alle brauchen deine Führung. Wir alle haben es nötig. Wir sind allesamt so fleischlich und haben manchmal falsche Prioritäten. Wir sehen manche Dinge nicht. Wir sind ein Stück weit auch undankbar, murren oft. Das mögest du schenken, dass das sich verändert. und dass wir als Gläubige dir nachfolgen und wissen, dass du allgenugsam bist für unser Leben, in das du uns gestellt hast. Und schenke, dass wir uns freuen auf die zukünftige Herrlichkeit durch den Geist der Herrlichkeit, der auf uns ruht. Und danke, dass du in uns wohnst und uns leiten wirst und lenken bis in alle Ewigkeit in den Himmel. Und mögest schenken, dass niemand hier ist, ob groß oder klein, dass niemand hier ist, der an der Gnade Gottes Mangel leidet, sondern dass alle gerettet werden und in den Himmel kommen. Dieser Ehre. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!